Ein unabhängiges Magazin über Geschichte und Design alltäglicher Dinge. Kein Geschäft und kein Warenkatalog: Wir verkaufen nichts, werben für keine Marken und stehen in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.

die Kultur gewöhnlicher Dinge: ein Magazin über Geschichte und Design von Alltagsgegenständen

Variety Store – die Kultur gewöhnlicher Dinge

Die Gegenstände, die uns jeden Tag umgeben, übersehen wir meist: die Taschenlampe in der Schublade, die Thermosflasche oben im Schrank, den Koffer auf dem Dachboden, den Löffel in der Küchenschublade. Dabei hat jedes dieser Dinge eine eigene Biografie – eine Erfindung, einen Weg in den Alltag, Wandlungen von Form und Material. Variety Store ist ein unabhängiges Magazin, das diese Biografien erzählt und dazu einlädt, gewöhnliche Dinge genauer anzusehen.

Die wichtigsten Dinge im Haus stehen selten im Blickfeld. Sie funktionieren einfach – bis wir uns eines Tages fragen, woher sie eigentlich kommen.

— Aus der Redaktion

Vier Wege ins Magazin

Geschichte der Dinge

Wann Thermosflasche, Taschenlampe und rostfreies Besteck aufkamen und wie Erfindungen aus Werkstätten und Laboren in ganz normale Wohnungen gelangten.

Das Ding als Symbol

Warum ein Koffer im Bild sofort von Aufbruch erzählt und eine Tischlampe von einem Gespräch am Abend – und wie Gegenstände zu Zeichen werden.

Design und Form

Woraus vertraute Gegenstände bestehen, warum sie genau so geformt sind und was sich ändert, wenn der Ingenieur dem Designer das Feld überlässt.

Dinge und Erinnerung

Die Zuckerdose der Großmutter, der Werkzeugkasten des Vaters, die Reisetasche voller Aufkleber: wie Familiendinge Geschichten bewahren, die niemand aufgeschrieben hat.

Rubriken des Magazins

  • Beiträge

    Sechs Themen des Magazins – von der Geschichte des Alltags bis zum Sammeln – und ein Katalog eigener Beiträge für deutschsprachige Leserinnen und Leser.

  • Geschichte

    Eine Chronik gewöhnlicher Dinge: Dewar-Gefäß 1892, Taschenlampe 1899, rostfreier Stahl 1913, Rollkoffer und blaue Leuchtdioden.

  • Menschen

    Erfinder, Designerinnen, Handwerker, Kuratoren, Restauratorinnen und Sammler – die Rollen, aus denen die Kultur der Dinge entsteht.

  • Lesewege

    Drei Lesewege: Licht im Haus, Dinge für unterwegs und Küchengerät.

  • Termine

    Designausstellungen, Flohmärkte, offene Werkstätten und Museumsvorträge: welche Formate es gibt und wie man eine Ankündigung prüft.

  • Analysen

    Wie eine Thermosflasche aufgebaut ist – Schritt für Schritt – und wie sich die Materialien gewöhnlicher Dinge mit der Zeit verhalten.

  • Archiv

    Inhaltsverzeichnis des Magazins und Hinweise zu den alten Adressen dieser Domain.

Ein altes Ding in fünf Schritten lesen

  1. Material bestimmen

    Holz, Blech, Glas, Stahl oder früher Kunststoff verraten ungefähr die Epoche. Achten Sie auf das Gewicht, den Klang beim leichten Anklopfen und darauf, wie das Material auf die Wärme der Hand reagiert.

  2. Herstellung verstehen

    Gleichmäßige Nähte und identische Teile sprechen für Fabrikfertigung, Hammerspuren und ungleiche Wandstärken für Handarbeit. Guss, Prägung und Lötung hinterlassen jeweils eigene Merkmale.

  3. Stempel und Inschriften suchen

    Herstellerzeichen, Materialangaben, Nummern und Jahreszahlen verstecken sich meist am Boden, am Griff oder auf der Innenseite des Deckels. Notieren Sie sie vollständig, auch wenn ihre Bedeutung noch unklar ist.

  4. Gebrauchsspuren betrachten

    Abgeriebene Emaille, ein nachgedunkelter Griff, eine Delle oder eine sorgfältige Reparatur zeigen, wie das Ding gedient hat: auf Wanderungen, täglich in der Küche oder nur an Feiertagen.

  5. Herausfinden, wem es gehörte

    Fragen Sie in der Familie nach und suchen Sie das Ding auf alten Familienfotos. Manchmal macht eine einzige Notiz auf der Rückseite eines Bildes aus einem namenlosen Gegenstand einen Teil der Familiengeschichte.

Antworten auf häufige Fragen

Ist das ein Geschäft?

Nein. Variety Store ist ein unabhängiges Magazin über die Kultur alltäglicher Dinge. Es gibt hier keinen Warenkorb, keinen Warenkatalog und keine Bestellungen, und mit dem früheren Geschäft unter dieser Domain hat das Magazin nichts zu tun.

Kann man die Dinge kaufen, über die Sie schreiben?

Nein, wir verkaufen nichts und nehmen keine Bestellungen an. Die Gegenstände in den Beiträgen sind Beispiele aus der Technik- und Alltagsgeschichte, keine Verkaufsangebote.

Empfehlen Sie eine Marke oder ein bestimmtes Modell?

Nein. Wir vergleichen keine Hersteller, erstellen keine Rankings und raten nicht, was man im Laden wählen soll. Uns interessiert, wie Dinge funktionieren und wie sie sich verändert haben – nicht, welches davon man mit nach Hause nimmt.

Woher stammen Ihre Fakten?

Aus frei zugänglichen Quellen: Enzyklopädien zur Technikgeschichte, Patentschriften und offiziellen Mitteilungen, etwa Pressemitteilungen des Nobelkomitees. Die Quellen sind unten auf jeder Seite aufgeführt.

Über das Projekt

Früher lief unter dieser Domain ein Onlineshop für Haushalts- und Freizeitartikel. Sein Katalog und seine Produktseiten sind nicht erhalten. Das Magazin hat mit dem Shop nichts zu tun und stellt seine Inhalte nicht wieder her; der Name ist von der Domain geblieben.

Variety Store schreibt über Dinge als Teil der Kultur: über die Geschichte von Erfindungen und Alltagsgewohnheiten, über Industriedesign, darüber, wie Gegenstände in Film, Fotografie und Literatur auftauchen, über Reparatur, achtsamen Umgang und das Sammeln. Wir stützen uns auf geprüfte Daten und schreiben nicht über lebende Personen.

  • Geschichte

    Eine Chronik gewöhnlicher Dinge: Dewar-Gefäß 1892, Taschenlampe 1899, rostfreier Stahl 1913, Rollkoffer und blaue Leuchtdioden.

  • Beiträge

    Sechs Themen des Magazins – von der Geschichte des Alltags bis zum Sammeln – und ein Katalog eigener Beiträge für deutschsprachige Leserinnen und Leser.

  • Analysen

    Wie eine Thermosflasche aufgebaut ist – Schritt für Schritt – und wie sich die Materialien gewöhnlicher Dinge mit der Zeit verhalten.

  • Lesewege

    Drei Lesewege: Licht im Haus, Dinge für unterwegs und Küchengerät.

  • Archiv

    Inhaltsverzeichnis des Magazins und Hinweise zu den alten Adressen dieser Domain.

Quellen

  • Nobelkomitee – Pressemitteilung zum Physik-Nobelpreis 2014
  • Patentämter – Patentschriften zu Haushaltserfindungen
  • Enzyklopädische Quellen zur Technik- und Designgeschichte

Die Daten von Erfindungen und Patenten stützen sich auf frei zugängliche historische und enzyklopädische Quellen. Termine von Ausstellungen, Märkten und Museumsvorträgen ändern sich – bitte gleichen Sie sie mit den Veranstaltern ab.