Erfinderischer Ingenieur
Findet das Prinzip, nach dem ein Ding funktionieren wird – etwa die Vakuumschicht oder die Batterie im Gehäuse. Oft wartet seine Idee jahrelang auf jemanden, der daraus einen Alltagsgegenstand macht.
Ein unabhängiges Magazin über Geschichte und Design alltäglicher Dinge. Kein Geschäft und kein Warenkatalog: Wir verkaufen nichts, werben für keine Marken und stehen in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.
Menschen
Hinter jedem vertrauten Ding steht eine Kette von Menschen: wer das Prinzip erdachte, wer ihm eine handliche Form gab, wer die ersten Exemplare von Hand fertigte – und wer den Gegenstand später bewahrte, reparierte und beschrieb. Wir erzählen von Rollen, nicht von Berühmtheiten, denn die Kultur der Dinge lebt von vielen unauffälligen Beteiligten.
Den Namen des Erfinders kennen nur wenige. Noch seltener erinnert man sich an den, der ein Ding zum ersten Mal handlich machte – ohne ihn wäre es im Labor geblieben.
Wie die Rubrik aufgebaut ist: Wir schreiben über Berufe und Rollen rund um die Dinge und über historische Fakten. Namentlich erwähnt werden nur James Dewar, David Misell und Harry Brearley – im Zusammenhang mit ihren Erfindungen. Über lebende Personen schreiben wir nicht.
Sechs Rollen, ohne die ein gewöhnlicher Gegenstand nie Teil der Kultur geworden wäre.
Findet das Prinzip, nach dem ein Ding funktionieren wird – etwa die Vakuumschicht oder die Batterie im Gehäuse. Oft wartet seine Idee jahrelang auf jemanden, der daraus einen Alltagsgegenstand macht.
Denkt darüber nach, wie ein Ding in der Hand liegt, wie man es spült, trägt und aufbewahrt und wie es im Regal neben anderen Gegenständen aussieht.
Fertigt Dinge von Hand: schmiedet, lötet, schleift, näht. Das Handwerk bewahrt Techniken, die die Massenfertigung später übernommen oder verloren hat.
Messlöffel (auf Russisch)
Beschreibt Gegenstände, klärt ihre Herkunft, achtet auf die Aufbewahrungsbedingungen und entscheidet, wie man ein Ding zeigt, ohne es zu beschädigen.
Gibt Dingen ihr Leben zurück und bewahrt dabei die Spuren der Zeit, die ihre Geschichte erzählen. Eine gute Restaurierung erkennt nur ein Fachmann.
Sammelt Gegenstände einer Art und wird mit der Zeit zum Kenner: unterscheidet frühe von späten Stücken, kennt die Stempel und kann Funde datieren.
Eine Chronik gewöhnlicher Dinge: Dewar-Gefäß 1892, Taschenlampe 1899, rostfreier Stahl 1913, Rollkoffer und blaue Leuchtdioden.
Wie eine Thermosflasche aufgebaut ist – Schritt für Schritt – und wie sich die Materialien gewöhnlicher Dinge mit der Zeit verhalten.
Designausstellungen, Flohmärkte, offene Werkstätten und Museumsvorträge: welche Formate es gibt und wie man eine Ankündigung prüft.
Drei Lesewege: Licht im Haus, Dinge für unterwegs und Küchengerät.
Sechs Themen des Magazins – von der Geschichte des Alltags bis zum Sammeln – und ein Katalog eigener Beiträge für deutschsprachige Leserinnen und Leser.
Die Daten von Erfindungen und Patenten stützen sich auf frei zugängliche historische und enzyklopädische Quellen. Termine von Ausstellungen, Märkten und Museumsvorträgen ändern sich – bitte gleichen Sie sie mit den Veranstaltern ab.